Der ganzheitlich orientierte Kieferorthopäde betrachtet die Kiefer und Zähne nicht isoliert, sondern versteht sie als Teil des ganzen menschlichen Systems. Wir orientieren uns in der Diagnostik und Therapie an den gesunden Lebensvorgängen des Menschen. Es wird eine umfangreiche Anamnese durchgeführt, wir nutzen individuelle Heilungsressourcen, die in jedem von uns stecken.

Prof. Dr. Dr. Balters widmete diesen Zusammenhängen seine Forschungen in den 1950er Jahren. Er dokumentierte die enge Verflechtung bestimmter Entwicklungsstörungen oder körperlichen Beschwerden mit Zahnfehlstellungen. Damit gilt er heute als unbestrittener Pionier der ganzheitlichen Zahnheilkunde und insbesondere als Vater der ganzheitlichen Kieferorthopädie.

 
 
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Der von ihm stammende Satz: „Jedenfalls gibt es keinen Fall von Zahnfehlstellung, dessen Wurzel nicht im seelischen Bereich liegt“ eröffnet eine grundsätzlich andere Sichtweise auf die Problematik der Kieferfehlstellung. Nach seinen Erfahrungen sind die Kiefer und Zähne als Teile eines Gesamtsystems zu verstehen. Äußere sowie auch innere Einflüsse wirken sich auf die Form von Kiefer und Zähne aus.

Daher setzen wir unseren Fokus nicht nur auf gerade Zähne, sondern auch auf Therapien innerer Einflüsse wie zum Beispiel Zungenfunktion, Atmung, orthopädische oder osteopathische Befunde. 

Ziel ist es, mit einer funktionellen Zahnspange, einen Biss zu erreichen, der mit gutem Aussehen und körperlichem Wohlbefinden einhergeht

Für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Kieferorthopädie Prävention!

 
 
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